Man, wie schnell ist denn jetzt bitte die Zeit vergangen?
Meine Masterarbeit ist soweit fertig. Verteidigt habe ich sie letzte Woche und ich muss sagen, leider ging das etwas in die Hose. Nicht das der Inhalt nicht stimmte oder die Präsentation schlecht war (ich fand meine am besten!). Ich habe es jedoch geschafft in 15 Minuten 26 Folien durchzuprügeln… Nicht sehr professionell. Das ist mir natürlich auch während der Präsentation aufgefallen, aber leider konnte ich mich so schnell nicht bremsen. Es fehlt einfach die Praxis. Trotzdem muss ich nocheinmal sagen, dass die Präsentation an sich mal wieder gut gelungen ist. Andere klatschen ihre Folien immer so voll oder verwenden unendlich viele Schriftgrößen und -arten.
So, derzeit lesen also einige nette Leute meine Arbeit korrektur und ärgern sich bestimmt schon darüber, warum sie mir das angeboten haben.
Aber sind ja nur 83 Seiten und Verzeichnisse müssen ja nur kurz mit Seitenzahlen etc. abgeglichen und nicht ‘gelesen’ werden. Bin dann mal gespannt, wie viel ich noch überarbeiten muss.
Einige Bewerbungen sind auch schon draußen. Das ist ja eine Arbeit. Erstmal die Jobsuche an sich – alle Jobbörsen abklappern (es gibt ja soooo viele), mit Unternehmensseiten abgleichen, dubiose Anzeigen aussortieren usw. An sich gar nicht so schwierig, wenn man dann genau weiß, in was für eine Branche man passt und wo man gerne gesehen wird. Zudem wollen wir ja nun super gerne nach Bremen ziehen, was ja inzwischen unmöglich erscheint. Pascal hat es da deutlich leichter – Informatiker sucht das ganze Land. Er kann in jeder Stellenanzeige gucken, ob ihm auch wirklich jeder Absatz schmeckt und sich da die besten Häppchen raussuchen. Ich muss da schon etwas gröber ran gehen und hoffen, dass mich irgendwer überhaupt mal sehen will. Das ist das Problem wenn man ‘Agrar’ studiert und darauf hin gerne im Marketing (am liebsten ja ONLINE) bzw. Sales Bereich tätig werden will. Natürlich habe ich die entsprechenden Kurse besucht, aber das kommt meistens nicht so raus. =)
Montag habe ich jetzt mein erstes Telefoninterview. Ich bin ein wenig nervös – furchtbar, denn ich ‘kann’ einfach nicht telefonieren. Es fällt mir schon schwer mit Freunden am Telefon zu schnacken. Man sollte mich lieber persönlich kennenlernen, ich denke, da überzeuge ich eher. Aber naja, ich kann verstehen, dass eine Vorauswahl getroffen werden muss, die können ja nicht jeden einladen. Ich habe dann erstmal Ines angerufen, um mich zu beruhigen und mich bei ihr zu informieren. Sie hatte damals auch Telefoninterviews, die sich jedoch im Inhalt deutlich unterschieden haben.
Jetzt erstmal abwarten. Die Hoffnungen sind nicht all zu groß, es ist die erste Reaktion und sowas klappt meistens nie – vor allem nicht per Telefon ^^!
Tags:Bewerbung, Masterarbeit
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